Aktuell


 

Hier finden Sie das aktuelle Kirchenmagazin KIRCHE FÜR DIE STADT.

 
       
 


Küster Werner Hoffmann und Werner Kania hängen das dritte Plakat an den Turm St. Jacobi

Das Rätselraten um die unkommentierte Plakataktion der lutherischen Innenstadtgemeinden in Göttingen hat ein Ende. Seit Mitte Juni 2017 hingen an den Wänden der vier lutherischen Kirchen innerhalb des Göttinger Walls große Plakate, die das Wort „Allein?“ in jeweils vier im Abstand weniger Wochen erschienenen Ausgestaltungen transportierten. In der ersten Version noch für die vier Gemeinden identisch und dann zugeführt auf die vier Soli der Reformation: sola fide (St. Albani), solus Christus (St. Jacobi), sola scriptura (St. Johannis) und sola gratia (St. Marien).

 

Zum Abschluss folgte in den vier Kirchen je eine Predigt zu den Themen der Plakataktion. Die Predigt zum Thema „Christus allein“ in St. Jacobi finden Sie HIER.

   
 


Göttinger Kirchennacht: Freitag, 20. Oktober 2017

Zusammen mit St. Johannis lädt St. Jacobi in diesem Jahr zu einer Göttinger Kirchennacht ein. Aus Anlass des Reformationsjubiläums werden in St. Jacobi Choräle und seelsorgerliche Briefe Martin Luthers stehen. Das Programm in den beiden Kirchen finden Sie HIER.

Visitation in St. Jacobi

In den kommenden Wochen wird die Kirchenkreisleitung die Gemeinden der Göttinger Innenstadt besuchen. Dazu schreibt Superintendent Friedrich Selter:

Demnächst werde ich mit einem kleinen Team die Innenstadtgemeinden visitieren. Im Jahr des Reformationsjubiläums mag daran erinnert werden, dass Visitationen das wichtigste kirchenleitende Mittel zur Verbreitung und Absicherung der Reformation waren. An der Stabilisierung des lutherischen Bekenntnisses in den Gemeinden waren sie wesentlich beteiligt. Dabei stand neben der Wahrnehmung des kirchlichen Lebens der Gemeinde im Zentrum, ob der jeweilige Pastor der lutherischen Lehre folgte und einem sich wandelnden Pfarrbild genügte. Heute wie damals steht der Visitationsgottesdienst im Zentrum des Besuchsprogrammes der Kirchenkreisleitung und der Fachbeauftragten. Ohne die aufsichtlichen Aspekte zu dementieren, geschieht dieser Besuch heute vor allem im Zeichen der Geschwisterlichkeit. Wir nehmen miteinander wahr, was in den Gemeinden gedeiht und gelingt, und betrachten genauso ehrlich und kritisch, was problematisch sein mag.

Am Ende entsteht mit dem Visitationsbericht eine Momentaufnahme der Gemeinde mit ihrer charakteristischen Ausprägung. Dieser Bericht, den wir gelegentlich auch mit Hinweisen und Empfehlungen versehen, wird mit dem Kirchenvorstand besprochen, an die Kirchenleitung in Hannover weitergeleitet und dort wie ein Seismograph gesamtkirchlicher Entwicklungen gelesen.

Für uns im Kirchenkreis Göttingen spielt der Aspekt der Regionalen Zusammenarbeit eine besondere Rolle, denn in Zeiten knapper werdender Ressourcen wird die Regionalentwicklung immer wichtiger.

Der Visitationsgottesdienst in St. Jacobi ist am Sonntag, 22. Oktober, um 10 Uhr. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt die Gemeinde zum Kirchenkaffee ein mit Gelegenheit zum Gespräch mit der stellvertretenden Superintendentin Dagmar Henze.


   
 

Katalog zur Ausstellung

Anlässlich der Ausstellung „Sichtlich evangelisch“ ist ein Katalog erschienen. Auf 120 Seiten stellt er diese Fenster zum ersten Mal mit zahlreichen Detailaufnahmen vor und erschließt ihre Entwurfsgeschichte, ihr theologisches und künstlerisches Programm sowie ihre gestalterische Ausführung. Weiterführende Beiträge widmen sich der historistischen Renovierung der Jacobikirche, in deren Zusammenhang die Fenster entstanden, sowie dem Schaffen der bedeutenden Hannoveraner Glasmalwerkstätten Henning & Andres sowie Lauterbach & Schröder, das hier erstmals für die Forschung erschlossen wird.

Sonderpreis nur in der Kirche nur bis zum Ende der Ausstellung 23. Juli: 15 Euro, statt 19,80 Euro im Buchhandel.

   
 

 


Zurzeit ist der Laternenpfahl vor dem Gemeindehaus
die einzige Möglichkeit, ein Fahrrad sicher anzuschließen.

Fahrradbügel vorm Gemeindehaus

Der Umbau des Gemeindehauses im Erdgeschoss ist erfolgreich abgeschlossen. Fahrstuhl und barrierefreie Toiletten sind in Betrieb. Doch Radler werden zu Recht Abstellmöglichkeiten vermissen. Der alte Ständer war zu klein und entsprach nicht mehr heutigem Sicherheitsbedarf. Deshalb wurde er abgebaut. Er soll durch Fahrradbügel zum sicheren Anschließen ersetzt werden.

Noch liegt keine Abschlussrechnung für die Gemeindehaussanierung vor. Aber es ist abzusehen, dass die Kostenplanung aufgrund eines großen Wasserschadens überschritten worden ist. Daher ist für neue Fahrradbügel kein Geld da.

Die Installation von zehn Fahrradbügeln kostet einschließlich Fundamentierung ca. 3.000 Euro. Darum unsere Frage: Unterstützen Sie diese Maßnahme?

Spendenkonto: Sparkasse Göttingen, IBAN DE77 2605 000 1000 0000 828, Verwendungszweck: St. Jacobi Fahrradbügel.

Sie können das Fahrradbügel-Projekt auch unterstützen über www.bildungsspender.de, ohne dass Sie einen Cent bezahlen. Die Kirchengemeinde St. Jacobi hat sich auf diesem Spendenportal registrieren lassen.

  • Sie wollen einen Tisch bei IKEA bestellen?

  • Sie wollen eine Bahnfahrkarte buchen?

  • Sie wollen über eventim eine Konzertkarte für die Stadthalle ordern?

  • Sie möchten über Fleurop oder Blume2000 jemandem einen Blumenstrauß schicken?

  • Sie suchen für Ihren nächsten Urlaub einen Flug oder ein Hotel?

Ganz einfach:

  1. Bevor Sie Ihre Bestellung aufgeben, geben Sie im Browser „bildungsspender.de“ ein.

  2. Auf dieser Seite öffnen Sie das Menü „Bildungsspender.de - Mach aus Deinem Einkauf eine gute Tat“.

  3. Dann klicken Sie auf der Titelleiste „Einrichtungen“ im Untermenü auf „Andere Einrichtung/Projektgruppe suchen“ und geben im Feld „Suche nach Namen, PLZ, Ort“ St. Jacobikirche ein und bestätigen diese Eingabe auf dem Logo der Kirchengemeinde.

  4. Es öffnet sich ein weiteres Menü, in dem Sie nach Produkten und Firmen suchen können. Über 1.700 Shops sind bei Bildungsspender gelistet.

  5. Dann klicken Sie den Shop Ihrer Wahl an und werden auf die entsprechende Shop-Website weitergeleitet.

  6. Dort geben Sie wie gewohnt Ihre Bestellung auf, mit dem kleinen Unterschied: Der Shop leitet über das Spendenportal einige Prozent des Rechnungsbetrages an St. Jacobi weiter.

So einfach können Sie St. Jacobi unterstützen!


   
 

Das Engelpuzzle in St. Jacobi


Mit Eifer und Entdeckerfreude setzen die Kinder der Blauen Gruppe der KiTA St. Jacobi das Engelpuzzle zusammen

Neben den 26 Informationstafeln „Sichtlich evangelisch“ bietet die Ausstellung in der St. Jacobikirche auch ein anregendes Puzzlespiel, das nicht nur Kinder zum Verweilen animiert. Oft genug fordert es auch Erwachsene heraus, die Einzelteile zusammenzulegen. Entlang der Bleieinfassungen der einzelnen Gläser hat Wolfgang Menz/Leipzig ein Foto des Jugendstilengels aus einem der Jacobifenster in 35 Teile zerlegt und auf Holz aufgezogen. Von einer eindrücklichen Begegnung am Puzzletisch berichtet Kirchenhüterin Marianne Storz:

Zwei junge Leute bewegen sich langsam von einem zum nächsten Plakat durch die Ausstellung über die Innenrenovierung und die Fenster der Jacobikirche. Sie nehmen sich Zeit, die Texte zu lesen und zeigen ihrem Kind die Bilder auf den Plakaten.

Irgendwann geht dem Mädchen die Geduld aus. Voller Neugier läuft es selbständig durch die Kirche. „Magst du ein bisschen puzzlen?“ frage ich. Die Kleine schaut mich fragend an. Die Mutter kommt dazu und erklärt in gebrochenem Deutsch, dass das Kind mich nicht verstanden hat. Ich wiederum verstehe in ihrer Übersetzung für die Tochter nur ein einziges Wort: „Puzzle“. Da strahlt das Mädchen und geht mit mir zu dem großen Tisch, auf dem das Engel-Puzzle liegt: die Reproduktion eines Fensters im Südschiff der Kirche, 1,40 m x 1 m groß, in 36 Einzelteile zerlegt. Es ist fast so groß wie das Originalfenster oben im Maßwerk des „Wollenweberfensters“.

In der Mitte des Tisches liegt schon der Engelkopf: ein Gesicht mit mädchenhaften Zügen. Es schaut die Betrachter mit seinen nicht ganz ebenmäßigen Augen zugewandt an. Das Kind ist sofort begeistert dabei und sucht die gelben Teile, die sechs Flügel des Engels. Sie umrahmen das Gesicht. Ohne miteinander zu sprechen, schieben wir uns gegenseitig die Teile zu. Dann wird es schwieriger: beim grau-hellblauen Hintergrund sind die Bleieinfassungen des Fensters die einzige Orientierung. Mutter und Vater des Kindes kommen uns nacheinander zu Hilfe. Die Begeisterung ihrer kleinen Tochter hat sie angesteckt. Schließlich liegt das Engelfenster fertig vor uns auf dem Tisch. Stolz, zufrieden und fröhlich sehen wir uns an. Engel sprechen viele Sprachen – und oft sprechen sie sogar ohne Worte.


   
       
 
Zuletzt aktualisiert: 07.10.2017